• ralf hanke

22 WEGE ZU LIEBEN #10 Der MOND


Der Mond ist die Karte der Grenzgängerinnen und Träumer. Die Fesseln aus Konventionen, Konditio-nierung, Bequemlichkeit und angst-zentriertem Denken fallen ab und von hier an müssen wir unseren Weg alleine finden. Einen Weg, der nie gerade verläuft und immer wieder das Unerwartete, manchmal das Unerklärliche, kreuzt. Ein Weg, der sich unter unseren Schritten erst formt.


Dabei müssen wir uns von der Sprache unserer Seele leiten lassen. Sie drückt sich durch Träume, Ahnungen und Visionen, Intuition und Sehnsucht, Kreativität und Freude aus. Wir finden ihre Botschaften aber auch in den Schwierigkeiten und Schmerzen unseres alltäglichen Lebens, sowie den großen, kollektiven Umwälzungen, die unsere Gesellschaften immer wieder erschüttern. Aufmerksamkeit für die Sprache der Seele zu entwickeln, ist ein lohnendes Training, das Wertschätzung und Liebe für uns selbst fördert. Daran erinnert diese Karte.


Auf dem Mondweg geht es nicht darum, ein Ziel zu erreichen. Er führt nicht primär an einen anderen Ort, sondern in die Tiefe und Weite deiner Seele. Er fordert uns heraus, die Illusionen des Egos für mehr Bewusstheit einzutauschen und herauszufinden, was einzigartig durch uns erblühen will.


Die Karte strahlt auch eine gewisse Einsamkeit aus. Es braucht Mut und Entschlossenheit, sich bewusst der Unsicherheit des Lebens zu stellen und das Land unserer Gewohnheiten zu verlassen. Und in der Tat sind wir dann alleine, weil den Weg, den die Mondin bescheint, ihn in seiner Einzigartigkeit niemand anders für uns gehen kann. Doch nur auf ihm finden wir Erfüllung, Weisheit und Liebe und nicht dadurch, dass wir die Spuren anderer Menschen breittreten. Paradoxerweise öffnet gerade diese Einsamkeit unser Herz für die Einsamkeit, aber auch für die Würde und Schönheit der Menschen, die uns jetzt begegnen. Indem wir uns selbst treu sind, laden wir Verbundenheit, Liebe und Wunder in unser Leben ein.


Was will jetzt sich in dir und durch dich zeigen?

Wo zieht es deine Seele hin, obwohl der Verstand tausend Gründe dagegen findet?

Was hast du geträumt und was hat das mit dem zu tun, was dich gegenwärtig in deinem Leben am meisten beschäftigt?


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